"picidae" ein ausgezeichnetes Projekt am Shift

Eines von den drei prämierten Projekten des Migros - Kulturprozent findet man auch auf Festivalgelände. Picidae, die Fachbezeichnung für die Gattung der Spechte, heisst ein innovatives Projekt, welches die textbasierten Zensurmechanismen im Internet zu überwinden hilft.
Vor einigen Wochen wurde das Projekt in der Zürcher Zeitung ausführlich gewürdigt, nun wurden die beiden Schweizer Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud mit dem Hauptpreis, der gestern Nachmittag vom Migros-Kulturprozent am Shiftfestival ausgelobt wurde, ausgezeichnet.


In der Installation von Wachter und Jud kann man virtuell im zensierten Internet von Staaten wie China oder Iran surfen und so einfach erfahren, mit welchen Hindernissen man in diesen Regimen konfrontiert ist, wenn man im Internet recherchieren oder auch nur surfen will.
Die Idee die textbasierte Zensur über die Zwischenschaltung von Bildern zu überwinden, ist eigentlich ebenso schlicht wie genial. Suchergebnisse geben die pici-Server als Bilder aus; damit fehlen für die Filter der Internetzensoren die Schlagwörter, die im Lauftext oder in Metadaten unerwünschte Inhalte erkennbar machen.

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