Montag, 21. Januar 2008

Das Wort am Schluss

Das Shift Festival hat die Hallen geräumt, der Strom ist längst abgestellt, die Güter-Wagons in ihrer eigentlichen Aufgabe unterwegs und die Künstler in den ursprünglichen Lebensraum zurückgekehrt. Ihr Feedback wiederspiegelt den ganzen Tenor, der das Festival begleitet hat: "I have to say SHIFT was my favourite festival to do so far this year. All the people were super nice and professional and I really enjoyed the experience."
Theodore Watson (Graffiti Research Lab)

Zurück bleiben motivierte Jungkünstler - die bereits an neuen Projekten arbeiten, sinnierende Kunsthistoriker, ein strahlendes Konzertpublikum und ein Blog,der euch auch beim nächsten Mal mit allem Wissens - und Hörenswertem versorgen wird.
Wir sind gespannt auf das Programm im Oktober 08 ... das Buschtelefon verspricht nur Gutes :)

Sonntag, 28. Oktober 2007

Das Shift Festival geht langsam dem Ende zu

Vier erfolgreiche Tage für die Organisatoren des ersten Shift Festivals neigen sich dem Ende zu. Grund genug nochmals einen Spaziergang durch das Gelände zu machen:

And the winner is...

Regionaler, offener Kurzfilm/Video Wettbewerb:

Zum Abschluss des Shift Festivals gibt es noch eine Preisverleihung und wir teilen euch hier, jetzt - Zeitgleich zu der Verleihung im Saal - den Gewinner des Wettbewerbs mit.
Der erste Platz wird an zwei verschiedene Projekte vergeben, das heisst wir haben zwei Gewinnerinnen: Es handelt sich einerseits um den Kurzfilm "Life is beautiful" (11.40 min.) von Brigitte Rufer und den Beitrag "Shanghai manners" (20.00 min.) von Claudia Jucker.
Der dritte Platz geht ebenfalls an eine Frau - Doris Schmid mit "Fiction" (03.00 min).

Die Jurymitglieder waren: Sven Keiser, Aless Salerno sowie Doris Traubenzucker

Who's calling, please?

Die witzige Installation von Stefan Baltensberger und David Siepert namens "Innen und Aussen" lässt den Puls höher Schlagen. Mittels vier Telefonhörern werden zufällig ausgewählte Telefonkabinen in der Stadt Basel angerufen. Nimmt wohl jemand ab?
Meistens mussten die Wagemutigen lange warten und ihre Geduld wurde selten belohnt. Doch wenn dann jemand abgenommen hat, klang es inetwa so.

))¦HomeMadeLabor¦meets¦ShiftFestival¦((

Das Home Made Labor berichtet ebenfalls über das Shift Festival. Das wollten wir Euch naturlich nicht vorenthalten. Danke für das liebe Mail, welches uns weitergeleitet wurde und beste Grüsse zurück an miss.gunst nach Frankfurt :)

Die Mädels hinter dem Bücherstand melden sich zu Wort...

Folgende Zeilen kommen von der Buchverkaufsgruppe, die trotz ständigem Ansturm noch ein paar Zeilen zum Festival aus ihrer Sicht schreiben konnte. Wir vom Blog bedanken uns für die guten Buch - und Filmtipps (euer Material ist einfach nicht Studentenbörsen-gerecht) - bis zum Essen...uns knurren auch schon die Mägen.

In rosa Licht getaucht und umgeben von Büchern - ein intellektueller Mikrokosmos - erlebt sich das Festival durchaus relaxed. Es fordern die Besucher - manchmal, es fordern die Bücher - oft, es hilft der Kaffee - immer. Ähnlich einer Theaterloge, durch Paletten abgeschottet und doch im Raum und beobachtend: roter Lampenschirm, zusammengewürfelte Sitzmöglichkeiten, Essensgeruch, Journalisten am Laptop, Blogger am Kaffee trinken, entdeckende Kinder, den Mechatroniker mit grosser Brille, Rauchschwaden, Telefonhörer als Installation - und immer wieder Bücher, und immer wieder CDs, und immer wieder Medien.
Es grüssen vom Bücherstand Noemi und Stefanie.

L.A.S.E.R. TAG, 2007 - Graffiti research lab


Diese Arbeit befindet sich im Aussenraum, ist nur bei Nacht sichtbar und erfreut sich regem Interesse. Die Künstlergruppe elektronisiert das Graffiti: mit einem extrem starken Laserpointer können sie in Echtzeit auf Gebäude "schreiben" und die Massen auf der Strasse unten verwirren. Die Shift-Schreibstation befindet sich auf dem Dach über dem Restaurant und kann nur durch ein etwas wacklig-scheinendes Baugerüst erreicht werden. Oben trifft man meistens eine Gruppe von jungen Festivalbesuchern, die entweder ihre "Tags" ausprobieren oder "Montagsmaler" veranstalten.Somit wäre auch geklärt, weshalb gestern auf dem Gebäude ein Tukan, sowie Coktailschirmchen oder gar eine Spritze (geballte Fantasie eines Medizinstudenten:) auf der Wand auftauchten.


Die Arbeit sagt vielleicht in künstlerischer Hinsicht nicht viel aus ("der aktivistische Moment einer Rückgewinnung des öffentlichen Raums" Auszug Programmheft), aber es entlarvt gewisse Sprayer und plötzlich hat man zu einem "Tag" ein Gesicht, gell Wosl!
Theo ist einer der Anwesenden Künstler, unterrichtet in Amsterdam an einer Kunstakademie und weil er eine interessante Person ist, haben wir eines der vielen Kaffee-Gespräche mit ihm für euch aufgezeichnet.

))¦Medienkompetenz, weil 14-Jährige Gangbang mit Liebe verwechseln¦((

Im ersten Shift Talk am Sonntag stellte die MedienFalle ihre Arbeit vor.

Die MedienFalle ist ähnlich wie das Shift Festival in einem vormals industriell genutzten Areal daheim und widmet sich zeitgenössischen Medien und dem Umgang mit ihnen. In erster Linie nimmt die MedienFalle, eine Organisation die ohne staatliche Subventionierung auskommt, Aufgaben war, die eigentlich - so könnte man meinen - die Schulen übernehmen sollten. In verschiedenen Projekten vermittelt die MedienFalle Jugendlichen in Basel Medienkompetenz: Der Umgang mit zeitgenössischen Medien soll kritischer erfolgen ("Wenn 14-Jährige Pornos konsumieren und dann meinen Gangbang sei Liebe, ist etwas falsch"), gleichzeitig soll das Interesse für die Produktionsbedingungen geweckt werden.

Die Medienfalle entwickelte verschiedene Angebote für Schüler und Schulen in Basel, die gerne genutzt werden, da entsprechende Kenntnisse kaum im regulären Lehrangebot vermittelt werden. Der Informatikunterricht an den Schulen sei ausschliesslich auf die Vermittlung von Kenntnissen in Tabellenkalkulationsprogrammen und Textverarbeitung ausgerichtet. Weitergehende Kenntnisse im Bereich der Informationstechnologie stellen keinen Bestandteil des Lehrprogramms dar.
Die verschiedenen Angebote der Medienfalle umfassen etwa den "Medienparcours", in welchem Schüler an einem Tag verschiedene Medienformate, Audio- und Videoinhalte, produzieren und präsentieren müssen. Ziel dieser Übung ist es nicht im Sinne einer Ausbildung spezifische Kenntnisse in Bild-, Ton- oder Videoverarbeitung zu vermitteln, obwohl dies durchaus auch erreicht wird, sondern die Jugendlichen in ihrem täglichen Konsumverhalten für die Produktionsabläufe hinter dem medial vermittelten Content zu sensibilisieren.

Gerade in jenen Schulen auf niedrigerem Niveau sei das Konsumhaltung viel stärker ausgeprägt und gerade aus jenen Schulen werden immer wieder die Angebote der Medienfalle nachgefragt, da gute Erfahrungen gemacht wurden.

In der Schweiz ist das Angebot der Medienfalle noch einzigartig, Ziel sei es aber die Erfahrungen, die man in Basel mache, auch teilen zu können.

Neben den Medienkompetenzschulungen fungiert die MedienFalle auch als kleine Produktionsfirma; für eine Musikhochschule wurde ein Stummfilm für die Aufführung von "Peter und der Wolf" realisiert. Für das kommende Jahr wird von der Musikhochschule eine Wiederaufnahme des Konzerts mit Stummfilm angestrebt.

Heute Nacht um 24 Uhr geht dann auch die neue Webseite der Medienfalle online. Dort werden dann alle aktuellen Informationen zu finden sein, etwa zu dem Kurzfilmwettbewerb im Dezember, der bereits zum 4. Mal in Basel durchgeführt wird.

saturdaynight - Shift

Unsere Computer laufen heiss, vor lauter Begeisterung hat es gestern keiner der Blogger geschafft, das Mike auszuschalten, weshalb wir aufgrund der grossen Sounddateien drei verschiedene Files gemacht haben. Mit der Qualität müsst ihr ein bisschen Nachsichtig sein, weil wir inmitten des brodelnden Kessels standen. Ohne grosse Fachsimplerei mit den ach so elektro-Muski-typischen Adjektiven: Coldcut hat es geschafft das Publikum aufzuheizen und die langersehnte Party ins Festival zu bringen. Gemäss Betreuungschef waren die drei Künstler ebenfalls hin und weg von uns. Die darauffolgende, einheimische S-Biene hatte ein schweres Erbe anzutreten, meisterte aber unserer Meinung nach den Übergang gut.


Auch die letzten zwei DJs, Jennifer Cardini und Sutekh bewiesen ihre Klasse und dank der Zeitverschiebung war das Aufstehen auch nicht so schlimm. Nicht vergessen werden sollten auch Mikomikona, Sissikontest und Moritz Wettstein, die die Anwesenden gekonnt aufwärmten, womit der gelungene Abend auch auf ihr Konto geht. Leider können wir euch zu diesen Acts keinen Sound liefern,da wir für einige Stunden an vorderster Geschirrspül-Front und hinter der Barschenke mitkämpften...ja liebe Blogger, auch das muss sein.

Coldcut Mitschnitte:
Cut No 1 (13 MB)
Cut No 2 (16 MB)
Cut No 3 (29 MB)

Walk a mile in my shoes...

Wir sind bereits wieder auf den Socken und verarbeiten alle Aufnahmen, damit ihr so schnell wie möglich euch den gestrigen Abend nochmals zu Gemüte führen könnt. Da unsere Tontechnikerin wieder zu den gestrigen Aufnahmen rockt, anstatt sie hochzuladen und der Rest dringend einen Kaffee braucht, kann sich das Ganze ein bisschen verzögern. Abgesehen davon sind wir froh,dass unser Fotograf doch kein Beinbruch hatte. In kürze erwartet euch hier Audio - und Visuelles zum Sonntagsfrühstück.

Samstag, 27. Oktober 2007

Im Gespräch mit Amazon Noir

Alessandro Ludovico„Amazon noir“ von Ubermorgen.com mit Alessandro Ludovico und Paolo Cirio konnten die Software von einem der grössten Internet – Büchershops überlisten womit sie sich Zugang zu vollständigen Büchern verschaffen konnten. Für Aufsehen hat auch der Raub ihres Buches in der Ausstellung am Shift Festival gesorgt: „ Dabei dachte ich mir, dass unser Buch gerade in der Schweiz keine Bewachung braucht.“
Weiteres erfährt ihr im Künstlergespräch mit Alessandro Ludovico.

Samstagnacht Audio / Visionen

Mit dem heutigen Konzertprogramm kann so leicht keiner mithalten, wenn es um elektronischen Sound geht. Mit Coldcut hat die Festivalleitung Pioniere auf dem Gebiet der audiovisuellen Performance von England nach Basel geholt, aber auch die Mitstreiter des heutigen, doch eher kalten abends können sich sehen lassen:
Mikomikona aus Berlin verknüpfen integral Bild mit Ton und ihr Soundcheck verspricht eine gelungene Performance. Die Performance "Hurrliburrli" (Sissikontest) bringt ein experimentelles Spiel mit obskuren Geräuschinstrumentarium und Moritz Wettstein wiedergibt die Geräusche und Bewegungen der Anwesenden mit seiner Musik - Video - Maschine.

Suthek, Jennifer Cardini und unsere einheimische S - Biene ziehen ab halb eins mit uns weiter bis alle die Zeitumstellung verstanden haben ...so gegen 04.00 Uhr.

Die Eintrittskarten für die Party bekommt ihr für 25.-

"picidae" ein ausgezeichnetes Projekt am Shift

Eines von den drei prämierten Projekten des Migros - Kulturprozent findet man auch auf Festivalgelände. Picidae, die Fachbezeichnung für die Gattung der Spechte, heisst ein innovatives Projekt, welches die textbasierten Zensurmechanismen im Internet zu überwinden hilft.
Vor einigen Wochen wurde das Projekt in der Zürcher Zeitung ausführlich gewürdigt, nun wurden die beiden Schweizer Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud mit dem Hauptpreis, der gestern Nachmittag vom Migros-Kulturprozent am Shiftfestival ausgelobt wurde, ausgezeichnet.


In der Installation von Wachter und Jud kann man virtuell im zensierten Internet von Staaten wie China oder Iran surfen und so einfach erfahren, mit welchen Hindernissen man in diesen Regimen konfrontiert ist, wenn man im Internet recherchieren oder auch nur surfen will.
Die Idee die textbasierte Zensur über die Zwischenschaltung von Bildern zu überwinden, ist eigentlich ebenso schlicht wie genial. Suchergebnisse geben die pici-Server als Bilder aus; damit fehlen für die Filter der Internetzensoren die Schlagwörter, die im Lauftext oder in Metadaten unerwünschte Inhalte erkennbar machen.

Migros - Kulturprozent fördert digitale Kunst

Als klein und fein würden wir auch diesen Anlass bezeichnen. Ohne grosse Umschweife wurden dem Publikum die Preisträger bekannt gegeben. Die Jury wählte dafür das Internet – Projekt „picidae“, das Roboter – orchester „Rozzobianco“ sowie „Bitbug“ aus.



„picidae“ ist ein Projekt der beiden Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud, die Websiten in Bilder umwandeln und somit die digitale chinesische Zensur – Mauer durchbrechen können. Sie unterwandern somit die Zensur und eröffnen eine andere Sicht auf das World Wide Web. Für ihre politische Internet – Arbeit erhalten sie als Produktionsbeitrag 25 000 Franken für die Weiterentwicklung ihres Projektes.

20 000 Franken gehten an Renato Grob und Lisette Wyss aus Bern mit ihrem Roboter Orchester „Rozzobianco“. Die etwas skurrile Roboterband spielt nicht nur richtige Musik sondern kann auch optisch unterhalten. Der Werkbeitrag soll den Künstlern ermöglichen einen Anhänger zu einer mobilen Bühne für ihre Musikroboter zu bauen , damit die Truppe noch einfacher den Weg zum Publikum findet.


„bitbug“
handelt von Mikroprozessoren verpackt in gebrauchten Süssstoff – Dosen, die zufällige Klang – und Bildmuster erzeugen. Der Berner Michael Gianfreda erhält für seine witzigen Entwicklungen 5000 Franken.

))¦Kopfhörerkonzerte zum Entspannen gut¦((

Möchte man sich für eine Weile vom Festival Trubel zurückziehen, empfiehlt es sich den Güterwagon mit den Kopfhörerkonzerten aufzusuchen. Gegen ein Pfand kriegt man einen Kopfhörer mit Infrarot-Ausstattung aufgesetzt und kann sich so im resp. vor dem Güterwagon frei bewegen. Drinnen ist es einladend warm - genau richtig um das DJ-Set zu geniessen. Die Stimmung war wunderbar entspannt. Einige Gäste schienen zu schlafen. Andere nickten mit dem Kopf. Eigentlich wie in der U-Bahn oder im Tram, wo jeder seinen iPod einstöpselt um nicht gestört zu werden. Doch weil alle den gleichen Live-Sound hörten, herrschte doch ein Gefühl von Gemeinschaft. Umso komischer dann, wenn man den Kopfhörer abnimmt und sich die Situation ohne Musik anschaut. Der ganze Zauber verfliegt sogleich.

))¦Der Festivalfreitag¦((

Gleich zwei Schreckensmeldungen überschatteten den Festivalfreitag. Erst wurde bekannt, dass die Interventionen von Platoniq nicht durchgeführt werden konnte, weil das Equipment von der Speditionsfirma verschlammt wurde, dann machte die Meldung eines Kunstraubs die Runde. Das gestohlene Objekt ist bis zur Stunde nicht wieder aufgetaucht.
Das entwendete Ausstellungsstück mit dem Titel «Steal this Book» konnte jedoch von Ubermorgen.com glücklicherweise ersetzt werden.

Impressionen dieses ereignisreichen Tags finden sich hier im Anhang.



Der morgige Samstag wird geprägt von der Shift-Minikonferenz und der dritten musikalischem Abendprogramm mit Mikomikona, Sissikontest , Coldcut und der Night-Shift mit Sutekh, Jennifer Cardini und S-Biene.

Freitag, 26. Oktober 2007

Programm Vorschau 2 Freitag Abend: Night Shift

Solotempo aus der Schweiz eröffnen zusammen mit Visuals von Jorge Castro die zweite Runde des heutigen Abend. Ob sie nun abstrakte Elektronika spielen oder doch dancefloororientierte Clubmusik bleibt offen - man darf gespannt sein. Anschliessend übernimmt Dominik Brund del Re aka Person (CH) die Bühne und offeriert ein dunkles, industrielles Techno-Live Set. Das DJ-Set von Cio Assereto verspricht eine bunte Palette aus Electronica, Ambient, Elektro, melodischem Detroit-Techno und Freestyle.
Dem aber noch nicht genug. Denn um 00:30 erwarten wir eines der sehr raren Konzerte der Detroiter Band Dopplereffekt. Die Bandmitglieder verstecken sich hinter deutschen Pseudonymen und verweigern jegliche Interviews. Wir werden sehen, was wir über diese mythische Combo herausfinden können. So viel sei noch gesagt: der Einfluss von Kraftwerk ist in ihrem Sound nicht zu überhören. Doch haben sie eine eigene starke Soundästhetik entwickelt, die ein bewegendes Tanzerlebnis verspricht.

Programm Vorschau 1 Freitag Abend: Soundtransit

Sobald es heute Abend dunkel wird auf dem Dreispitz Areal versprüht das Shift Festival wieder seinen vibrierenden audiovisuellen Charme.

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: CHF 15

Der Auftakt gehört dem Netzkünstler und Soundartist Brian Mackern (Uruguay) mit einer Reflexion der Remixkultur. Der Argentinier Jorge Haro entführt unsere Phantasie auf eine klangliche Reise zu Orten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Argentinien und Dänemarkt. Man darf gespannt sein, was die vermeindlichen Gegenpole an akkustischer Kraft entwickeln werden. Der digitale Künstler Jorge Castro wartet mit Klängen und visuellen Eindrücken aus den Tiefen des San-Roque-Stausees in Argentinien auf. Das Live Konzert von Murcof verbindet klassische und elektronische Musik zu experimentellen Klangcollagen. Unterstützung bieten XX + XY mit ihren hypnotischen Visuals.

))¦Kunstraub am Shiftfestival oder, wenn die Kunst zu wörtlich genommen wird¦((

Am Eröffnungstag kam es auf dem Shiftfestivalgelände zu einem Etwas ungewöhnlichen Kunstraub. Aus dem Ausstellungsraum wurde ein Bestandteil der Installation „Amazon Noir“ der Wiener Künstlergruppe Ubermorgen entwendet. Es handelt sich dabei um das Print-Unikat von Abbie Hoffmanns Manifest mit dem Titel „Steal this book“. Einer der Besucher hat diesen Titel der Vernissage offensichtlich etwas allzu wörtlich genommen.



Das es sich bei diesem Werk um eine Unikat handelt, ruft die Festivalleitung zusammen mit dem Künstler Alessandro Ludovico den Bücher – oder Kunstdieb dazu auf, das Buch zurückzubringen oder per Post zurückzuschicken. Von einer Anzeige oder sonstigen Massnahmen wird abgesehen.

Die Postadresse lautet: Shift, Festival der elektronischen Künste, Postfach, 4023 Basel

Gerüchten zufolge wird die gestohlene Kopie durch eine Kopie der Kopie ersetzt werden.

))¦sonictronic¦noisecube¦DIY¦takeaway¦((

SHIFT DIY
Oder: Krachmacher basteln mit der Schweizerischen Gesellschaft für Mechatronische Kunst.

Wer sich eine halbe Stunde Zeit nimmt und beim Löten gut aufpasst kann dank der Hilfe unserer Technik-Freaks einen kleinen, blinkenden Krachmacher mit nach Hause nehmen. Ideal um beim nächsten Abendessen ein bisschen Stimmung in die Runde zu bringen. Shift-Staun-Garantie.

Akustische Impressionen zum Downloaden gibt's hier (0.5 MB).

))¦djs¦hachi¦&¦christian¦walt¦((

DJs Hachi und Christian Walt
Auszug aus einem vergnüglichen Soundabend. Hier geht's zum Download (5.5 MB).

))¦interview¦mit¦josé¦navarro¦((

El Piano de Trapo
Im Anschluss an sein farbenfrohes Konzert, hatten wir am Eröffnungsabend die Gelegenheit José Navarro über sein selbst gebautes Instrument auszufragen. Das Interview steht hier zum Download bereit.

))¦impressionen¦donnerstag¦abend¦((

Anbei die ersten Impressionen des Eröffnungsabends des Shift Festivals.


Wie es sich für ein gutes Fest gehört, war die Polizei pünktlich um 01:00 Uhr vor Ort um die Veranstaltung (zu dem im Programm vorgesehen Zeitpunkt) zu beenden. Viel zu tun gab es nicht, denn die Veranstalter haben das Festzelt tatsächlich nur bis 01:00 Uhr bespielt. Also wurde nur die Betriebsbewilligung der Festivalleitung kopiert und dann widmete man sich wieder anderen Dingen.
Morgen geht das Fest mit Dopplereffekt aber etwas länger als heute, und am Samstag dauert es vielleicht gar eine Stunde länger als nur bis um 03:00 Uhr, denn um 03:00 Uhr wird die Zeit - so munkelt man - um eine Stunde zurückgestellt.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

))¦shiftfestival¦gestartet¦((



Mit einem cineastischen Mashup wurde das Shift Festival am frühen Abend eröffnet. Das Publikum war angetan von der Geschichte, in der die Schlange aus dem Dschungelbuch eine prominente Rolle spielen durfte - dann aber war da das Shift Festival und das war dann doch spannender als alte Geschichten.
Ebenso vielseitig wie das Programm war auch das Publikum der Shift Premiere. Das breite Angebot lockte von Jung bis Alt auf das Dreispitzareal. Das jüngste Wesen - welches uns übrigens auch tatkräftig beim Interviewen unterstützte - war gerade erst 14 Monate alt.



Im Anschluss an die bissige Videoeinführung eröffnete José Navarro das Festival mit "El Piano de Trapo", einem Konzert für Leuchttisch und Beamer.

Sonntag, 21. Oktober 2007

))¦shift¦kurznachrichten¦((

News und Ankündigungen vor und während des Shift Festivals bieten wir auch über den Shift-Twitter-Account an.

Als sogenanntes «Microblogging» wurde das Nutzen von Diensten wie twitter bekannt. Der Witz an twitter ist, dass man sich die Kurzmitteilungen nach einer Registration bei twitter kostenlos auf sein Mobiltelefon leiten lassen kann.

Wenn Sie also kurze Hinweise zum Programm im Vorfeld und aktuelle Ankündigungen während des Festivals auf Ihr Mobiltelefon erhalten möchten, dann legen Sie ihren eigenen twitter-Account an. Nach der erfolgreichen Registrierung, können Sie - sofern Sie das nicht schon bei der Registrierung getan haben - die Mobiltelefonnummer angeben, auf welche die Nachrichten jener twitter-Nutzer weitergeleitet werden sollen, die Sie interessieren.
In unserem Fall müssen Sie auf unserer twitter-Seite dann nur noch auf den «Follow» Button klicken und Sie erhalten unsere Kurznachrichten auf Ihrem Mobiltelefon.

Dienstag, 16. Oktober 2007

))¦programm¦hinweis¦nr1¦((


GRL - Graffiti Research Lab


Das Shift Festival präsentiert Donnerstag und Freitag Abend mit L.A.S.E.R. Tag eine Entwicklung des GRL, des Graffiti Research Lab.

Mittels eines Projektors und eines speziellen Lasers können zumindest temporär Flächen grosszügig umgestaltet werden, die sonst vor der nicht bewilligten Umgestaltung verschont bleiben.
Zu sehen ist das ganze live am Donnerstag ab 22 Uhr und Freitag wie Samstag ab 20 Uhr.

L.A.S.E.R. und andere Projekte von GRL werden Freitag Vormittag von Theodore Watson im kleinen Saal von 12.00-12.45 Uhr in einem Shift-Talk vorgestellt.

Donnerstag, 13. September 2007

))¦shift¦festival¦((

.willkommen
Herzlich willkommen auf dem Festivalblog.

.über uns
Auf dieser Seite wird im Auftrag der Organisatoren, aber von Ihnen weitgehend unabhängig über das Shiftfestival berichtet werden. Im Vorfeld des Festivals wird vereinzelt über einzelne Programmpunkte berichtet und während des Festivals werden wir dieses Blog als Portal für eine Live-Berichterstattung in Schrift, Ton und Bild nutzen.

.impressum
Die Berichterstattung auf diesem Blog erfolgt in erster Linie von zwei Studentinnen und einem Studenten am Institut für Medienwissenschaft (ifm) der Universität Basel. Mit dem schlichten Auftrag über das Festival zu berichten, sind die drei Studierenden von den Organisatoren und der Festivalleitung unabhängig.

.content
In der Berichterstattung auf diesem Portal werden Bild, Ton und Video eingebunden, welche bei anderen Dienstleistern eingestellt werden.
Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, dann können Sie gerne unseren RSS-Feed in Ihren Newsreader importieren.
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